REGIE / CHOREOGRAFIE
Neel Jansen

Neel Jansen wurde 1982 in Belgien geboren und absolvierte seine Ausbildung zum klassischen und zeitgenössischen Tänzer an der Königlichen Schule von Antwerpen. 2001 erhielt er Stipendien des Jeunes Ballet d'Europe (Aix-en-Provence) und der Rosemarie Stuzzi-Thomi-Stiftung (Basel), die es ihm ermöglichten, seine Ausbildung an der Rudra Béjart Schule in Lausanne abzuschließen. Noch vor Abschluss seines Studiums wurde er von Maurice Béjart für das Béjart Ballet Lausanne ausgewählt, wo er acht Jahre lang tanzte und mit Persönlichkeiten wie Gil Roman, Joost Vrouenraets, Étienne Béchard, Azari Plisetsky und Julio Arozarena arbeitete. Mit der Kompanie tourte er international und bereicherte seine Vision des Tanzes und anderer Kulturen.
2010 wechselte sie an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München, wo sie acht Jahre lang unter der Leitung von Hans Henning Paar und Karl Schreiner blieb. Dort arbeitete sie mit zahlreichen zeitgenössischen Choreografen wie William Forsythe, Edward Clug, Alexander Ekman, Marco Goecke und Christian Spuck zusammen und entwickelte so ihre eigene choreografische Sprache.
Seit 2010 kreierte er gemeinsam mit Graciela Martínez Werke, darunter „Il était une fois à Shanghai“ (Expo Shanghai), „Die Schöpfung“, „The New World“ (Madrigal Chor Brackenheim) und „Vivaldi Reloaded“ (Zürcher Kammerorchester mit Daniel Hope). Zudem choreografierte er für die Pizzi Dance Art Company und das ZTTS in Zürich.
2017 ließ er sich als freischaffender Tänzer, Lehrer und Choreograf im Kanton Aargau in der Schweiz nieder. Er unterrichtet Ballett und Modern Dance am Tanzwerk 101, ASVZ (Universität Zürich) und im Bachelorstudiengang Zeitgenössischer Tanz an der ZHdK. Zudem bietet er Workshops in Zürich und Bern an.
Graciela Martínez Arribas
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Graciela Martínez Arribas wurde 1982 in Madrid geboren, wo sie von 1989 bis 2002 am Conservatorio Profesional de Danza studierte. 1998 gewann sie ihren ersten Preis als Tänzerin beim Nationalen Wettbewerb in Torrelavega und 1999 beim Internationalen Wettbewerb in Saragossa. 2001 erhielt sie ein Stipendium für das Ballet des Jeunes d'Europe in Aix-en-Provence unter der Leitung von Jean Charles Gil. Nach ihrem Abschluss wurde sie 2002 dem English National Ballet in London beigetreten.
Später wechselte sie zum Ballett des Leipziger Theaters unter der Leitung von Uwe Scholz. 2004 unterschrieb sie ihren ersten Vertrag als Solistin beim Ballett der Oper Nizza.
2007 arbeitete sie unter der Leitung von Richard Wherlock beim Ballett Basel und wurde später Mitglied des Ensembles Aterballetto/Fondazione Nazionale della Danza unter der Leitung von Cristina Bozzolini und Mauro Bigonzetti. 2011 wurde sie an das Staatstheater am Gärtnerplatz in München engagiert. Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit Choreografen wie Mauro Bigonzetti, Ohad Naharin, Uwe Scholz, Mauricio Wainrot, Karl Schreiner, Hans Henning Paar und Erna Ómarsdóttir zusammen.
Dank dieser Vielfalt an Erfahrungen, Kompanien und Stilen hat Graciela ihre eigene Identität als Choreografin und Lehrerin entwickelt. Seit 2017 lebt sie in der Schweiz.
Sie hat einen Abschluss in Choreografie und Darstellender Kunst von der Escuela Superior de Danza y Música in Madrid und unterrichtet derzeit an Institutionen wie unter anderem ASVZ ETH-Zürich, Tanzwerk 101 und Dancetown.
2019 erhielt sie gemeinsam mit Neel Jansen Unterstützung von der Bühne Aarau und dem Aargauer Kuratorium, mit denen sie ihre eigene Kompanie gründeten: Lit Dance Company.
Tänzer

Tänzer
Tänzer
Mara Peyer

Mara wurde in Baden geboren und wuchs hauptsächlich in Locarno auf. Ihre Matura erlangte sie am SCC Bellinzona, wo sie auch am Leistungssportprogramm teilnahm.
2020 gewann sie mit ihrem Solo „Veritas“ den Tanzwettbewerb des „Migros Kulturprozent“.
2021 schloss sie ihr Studium im zeitgenössischen Tanz an der Zürcher Hochschule der Künste ab.
2020 wurde sie Mitglied des Balletts des Stadttheaters Bremerhaven unter der Leitung von Sergei Vanaev.
Seitdem hat sie mit Choreografen wie Philipp Egli, Marcel Leemann und Lisa Lareida zusammengearbeitet.
Manuel von Arx

Manuel von Arx arbeitet als freischaffender Tänzer national und international in zeitgenössischen, urbanen und kommerziellen Projekten. Er wuchs im Kanton Zürich auf, wo er viele Jahre Kampfsportarten wie Karate und Jiu Jitsu trainierte. 2015 entdeckte Manuel das Tanzen, das neben der Musik schnell zu seiner neuen Leidenschaft wurde. So beschloss er 2016, die Tanz- und Theaterschule Zürich im Tanzwerk 101 zu gründen, wo er nach einem Jahr in die dreijährige Höhere Schule wechselte.
Professionelle Schule für zeitgenössischen und urbanen Bühnentanz. Er schloss sein Studium im Januar 2021 mit einem Bachelor (Hons) in Urban und Contemporary Dance ab. Er tanzte bereits für verschiedene
Produktionen im Opernhaus Zürich, Musical West Side Story bei den Seefestspielen Mörbisch am See, mehrere TV- und Fashion-Shows sowie diverse zeitgenössische und urbane Theateraufführungen
Produktionen. Er arbeitete auch mit Choreografen wie Muhammed Kaltuk (Company
MEK), Lillian Stillwell, Ihsan Rustem, Luca Signoretti und Vanessa Cook und Lisa Lareida.
Ilaria Rabagliati

Ilaria Rabagliati, geboren 1998 in Luzern, schloss im Sommer 2021 ihr Studium im Bachelor Zeitgenössischer Tanz an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) ab. Zuvor absolvierte sie eine einjährige Tanzausbildung in Kopenhagen und Los Angeles. Im dritten Studienjahr tanzte Ilaria als Praktikantin beim Tanz Luzerner Theater (Saison 2020/21) unter der Leitung von Kathleen McNurney. 2020 war sie Preisträgerin des Migros-Kulturprozent-Wettbewerbs für Nachwuchstänzerinnen und -tänzer und erhielt im Sommer 2021 den Förderpreis des Departements Tanz der ZHdK für ihr Bachelorprojekt „SOMA“.
Seit ihrem Abschluss ist Ilaria freiberuflich als Tänzerin tätig und hat für verschiedene Choreografen wie Marcel Leemann, Dario Dinuzzi, die Tanzkompanie DOXS, Lisa Lareida, Dominika Knapik und Anna Papst getanzt. 2022 choreografierte Ilaria ihr erstes kurzes Tanzstück „NICE TO MEET WHO“, das beim Tanzfest Zentralschweiz und der Incidanse Freiburg aufgeführt wurde. Ilaria interessiert sich sehr für interdisziplinäre Arbeit und wie Tanz mit verschiedenen Kunstformen kombiniert werden kann.
Sie unterrichtet auch an der Tanzschule TanZdas in Luzern
Alexander Hallas

Alex Hallas wurde in Yorkshire, Nordengland, geboren und wuchs dort auf. Seine Ausbildung absolvierte er an der Academy of Northern Ballet und der English National Ballet School in London.
Er trat als Student und professioneller Tänzer in verschiedenen Kompanien auf, darunter dem Northern Ballet, dem English National Ballet, dem Ballett Zürich und dem Ballet Cymru (Ballet Wales), darunter auf nationalen und internationalen Tourneen nach Bermuda und China. Er erhielt außerdem Choreografieaufträge für Ballet Cymru 2 im Jahr 2019 und das Swiss Offspring Ballet im Jahr 2022.
Lia Lütolf

Lia Lütolf stammt aus Kerns im Kanton Obwalden. Sie absolvierte ihre Tanzausbildung in klassischem
Ballett und zeitgenössischer Tanz in Luzern und Zürich, wo sie im Juni 2023 ihren Abschluss machte
den Bachelor Zeitgenössischer Tanz an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). In der Saison
2022/23 war Lia als Praktikantin am Ballett Theater Plauen-Zwickau in Deutschland engagiert. sie hat
bisher getanzt in Choreographien von Bryan Arias, Nadav Zelner, Luca Signoretti, Dunja Jocic,
Unter anderem Mário Radačovský und Sergei Vanaev
